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Wie lagere ich meine Weine?

Der überwiegende Teil aller Weine sind nicht lange lagerfähig und sollten jung getrunken werden. Weißweine, außer den Edelsüßen und einiger weniger Ausnahmen sind nicht für die lange Lagerung geeignet. Durch den Verschluß mit einem Korken, kommt es in der Weinflasche nicht zu einer Oxidation sondern zu einer Reduktion. Der im Wein enthaltene Sauerstoff wird über die Jahre aufgebraucht. Hierdurch werden die chemischen Reaktionen in Gang gebracht, die später die Eigenschaften des Weines prägen. Dieses Verfahren wird etwa seit dem 17. Jahrhundert angewandt. Grundsätzlich sollte man in einem guten Weinfachhandel nachfragen, welcher Wein überhaupt zur Lagerung geeignet ist. Der Weinhändler kann aus seiner langjährigen Erfahrung in etwa sagen, welcher Wein wann seine Trinkreife erlangt hat. Weine mit Schraubverschluß oder Kusttoffkorken scheiden hier natürlich grundsätzlich aus. Als ganz grobe Faustregel kann man vielleicht sagen, dass Weine der gehobneren Preisklasse länger haltbar sind als einfache Trinkweine. Generell kann man feststellen, dass der Wein nach der Abfüllung in die Flasche noch keineswegs trinkreif ist. Gerade das Gegenteil ist meist der Fall. Der Weine reift nach einer bestimmten Zeit im Stahltank oder im Eichenfaß in der Flasche weiter und entfaltet so erst seinen speziellen Geschmack. So kann es bei manchen Rotweinen bis zu 15 Jahren oder noch mehr dauern, bis dieser ein seine ganze Trinkreife erlangt.
Wenn man zuhause eine größere Menge Wein lagert, empfiehlt es sich über jede einzelne Flasche Buch zu führen. Hierzu eignet sich auch eine einfache Software, die leicht über das Internet heruntergeladen werden kann oder eine einfache Exceltabelle. Anderenfalls verliert man leicht die Übersicht, was bei den eingelagerten Werten sicher schade wäre. Die Menge der eingelagerten Gutes spielt letztlich keine Rolle. Wichtiger ist der Ort der Lagerung. Die besten Gegebenheiten seine Weine zu Hause zu lagern bietet natürlich ein eigener kühler Keller. Hier herrscht meist eine relativ konstante Temperatur von ca. 10 bis 18 Grad, was ideal für Weine ist und es ist meist ebenfalls ein bestimmtes Maß an Luftfeuchtigkeit (im Idealfall 60 bis 70%) vorhanden was dafür sorgt, dass der Korken nicht austrocknet. Hierzu sollte der Wein bei der Lagerung zumindest eine schräge Lage haben. Ein weiterer Punkt, welcher für die Weinlagerung im Keller spricht ist die meist sehr geringe Sonneneinstrahlung welche hier herrscht. Nur wer hat schon einen kühlen und feuchten Altbaukeller, den man in Gedanken mit der Weinlagerung verbindet. Die wenigsten Weintrinker. Aber keine Bange entscheidend jedoch ist, dass das edle Getränk von Temperaturschwankungen verschont bleibt. Es gibt in Südfrankreich ebenerdige Weinlagerstätten, die was sehr wichtig ist, eine gleichmäßige Temperatur gewährleisten.Für die Lagerung der Weine im Keller eignen sich am besten Regale in denen die Flaschen einzeln platziert werden können. Oder man verwendet einfach die original Holzkisten in welchen der Wein im besten Fall geliefert wurde. Natürlich eignet sich der Weinkarton für diese Art der Aufbewahrung nicht. Man kann sich vorstellen, wie dieser nach 10- 15 Jahren im feuchten Keller aussieht, wenn er überhaupt noch die Flaschen hält. Um bei größeren Sortimenten auch hier die Übersicht zu behalten, sollte man die Kisten gegebenenfalls durchnummerieren oder beschriften, was aber in den wenigsten Fällen notwendig sein dürfte. 
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